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Johann Strasser26.08.202612 min read

PMO KPIs und Projektmanagement-Kennzahlen – Wie Sie den Erfolg mit Kennzahlen nachweisen

Johann Strasser 26.08.2026 12 min

PMO KPIs und Projektmanagement-Kennzahlen – Wie Sie den Erfolg mit Kennzahlen nachweisen

Wenn Sie Argumente sammeln wollen zur Einführung eines Projektmanagement-Office (PMO), tun Sie sich vermutlich leicht: Einsparungen durch eine effizientere und erfolgreichere Projektabwicklung. Komplizierter wird es aber, wenn Sie beweisen müssen, dass sich ein PMO auch wirklich für das Unternehmen lohnt. Wie erstellen Sie Kennzahlen im Projektmanagement in Form von PMO KPIs (Key Performance Indicator)? Wie messen Sie den PMO-Nutzen, wie seine Akzeptanz?

In diesem Artikel finden Sie Anregungen, wie Sie beim Erstellen von PMO-Kennzahlen bzw. von KPIs im Projektmanagement vorgehen und worauf Sie achten sollten.

Das Wichtigste in Kürze

  • Definieren Sie für Ihr PMO und Ihr Projektmanagement aussagekräftige KPIs, um den Nutzen Ihrer Arbeit gegenüber Stakeholdern nachvollziehbar zu belegen und die Akzeptanz des PMO langfristig zu stärken.
  • Dokumentieren Sie den Ausgangszustand vor der Einführung von Kennzahlen und führen Sie regelmäßige Messungen durch. Nur so können Sie Verbesserungen nachweisen, Entwicklungen verfolgen und den Reifegrad Ihres Projektmanagements bewerten.
  • Messen Sie nicht nur Projektergebnisse, sondern auch die Qualität der PMO-Arbeit selbst. Kennzahlen zu Datenqualität, Aktualität, Supportleistungen, Methodik oder Schulungen helfen Ihnen dabei, Verbesserungspotenziale frühzeitig zu erkennen.
  • Erfassen Sie die Akzeptanz Ihres PMO regelmäßig durch Stakeholder-Befragungen. So gewinnen Sie wertvolle Erkenntnisse darüber, wie hilfreich, effizient und nutzerfreundlich Ihre Leistungen tatsächlich wahrgenommen werden.
  • Kombinieren Sie quantitative und qualitative Kennzahlen, um ein möglichst vollständiges Bild vom Nutzen Ihres PMO zu erhalten. Reine Leistungskennzahlen reichen häufig nicht aus, um den tatsächlichen Mehrwert sichtbar zu machen.

Diese Kapitel warten auf Sie:

Los geht’s!

PMOs müssen nachweisbaren Nutzen stiften

Oft wird der PMO-Anteil am Unternehmenserfolg weder gemessen noch ausreichend kommuniziert. Das kann zu der Wahrnehmung führen, dass Projektmanagement-Offices keinen oder einen nicht ersichtlichen Nutzen bringen.

Um uns ein Bild vom Allgemeinzustand des PMO zu machen, führten wir im Jahr 2020 in Deutschland, Österreich und Schweiz eine ausführliche PMO-Umfrage durch. Wir befragten 588 Personen von 450 verschiedenen Unternehmen, von denen 73 % bereits ein PMO hatten.

Wir baten sie, ihre Zufriedenheit mit dem PMO einzustufen, mit dem Ergebnis:

  • Nur 5% der Teilnehmenden waren sehr zufrieden.
  • Die Mehrheit von 63 % war zufrieden mit dem PMO, aber sah einen geringen Verbesserungsbedarf.
  • Die übrigen 32 % waren unzufrieden und wünschten sich erhebliche Verbesserungen.

In dieser Studie teilten wir die Befragten in drei Gruppen nach Leistungsstufen, d.h. in Low-Performer, High-Performer und Top-Performer.

Die Unterteilung erfolgte auf Basis der Antworten zur Einhaltung der Endtermine und des Budgetrahmens sowie der Lieferung der geforderten Qualität.

Bei den Top-Performern war der Anteil der mit dem PMO „sehr zufriedenen“ Teilnehmenden sehr viel höher. Sie waren dreimal so zufrieden wie High-Performer und siebenmal so zufrieden wie Low-Performer.

PMO KPIs - Umfrage Zufriedenheit
Umfrageergebnisse zur Zufriedenheit mit dem PMO
Quelle: TPG PMO-Studie (n=330)

Eine weitere wichtige Erkenntnis der Studie war, dass der positive Einfluss des PMO auf das Projektmanagement mit der Länge des PMO-Bestehens größer wird. PMOs, die es schon über fünf Jahre gab, hatten vor allem die Top-Performer.

PMO KPIs - Umfrage Lebensdauer
Umfrageergebnisse zur Lebensdauer des PMO
Quelle: TPG PMO-Studie (n=330)

„Die Zufriedenheit mit dem PMO steht im direkten Zusammenhang mit der Leistungsfähigkeit bei der Projektabwicklung, der Dauer der PMO-Existenz und der Anzahl der PMO-Mitarbeitenden.“ (Quelle: TPG PMO-Studie, S. 21)

Ein Key Performance Indicator (KPI) ist eine Kennzahl, die sich auf den Erfolg bzw. die Leistung, z.B. einer organisatorischen Einheit wie eines Projektmanagement-Office, bezieht.

Lässt sich dieses Empfinden, ein äußerst nützliches PMO zu haben, durch PMO KPIs wirklich messen und der Nutzen nachweisen?

Dieser Artikel zeigt, wie Sie den Nutzen Ihres PMO und Projektmanagements mit KPIs untersuchen können.

Die Ergebnisse sollten es Ihnen ermöglichen, die richtigen Verbesserungen umzusetzen und dadurch die Lebenszeit und Leistung Ihres PMO zu erhöhen.

PMO KPIs – wie weisen Sie den Nutzen nach?

70 % der PMOs besitzen keinen formalen Prozess zur Bewertung ihres Wertbeitrags, so der PMO Research Report 2024 von „The PMO Squad“ aus den USA.

Also gilt es, einen Prozess und Möglichkeiten zur Bewertung zur Verfügung zu stellen.

Zum Nachweis des Nutzens Ihres PMO sollten Sie ein Set an Kennzahlen definieren (PMO KPIs) und mit Ihren Stakeholdern abstimmen. So erhöhen Sie für Ihr PMO die Wahrscheinlichkeit eines langfristigen Bestehens.

Im Folgenden finden Sie verschiedene qualitative und quantitative Themen zur Messung des Mehrwertes, die Sie als Basis für Ihr Bewertungsverfahren verwenden können. Im Wesentlichen lassen sich drei Bereiche für das Projektmanagement-Office unterscheiden:

  1. Seine Arbeiten
  2. Seine Akzeptanz
  3. Ergebnisse, die es beeinflusst

Lesetipp: Wirtschaftliche Projektsteuerung mit Multiprojektmanagement-KPIs

 

1) Die Arbeiten des PMO

Die folgende Grafik zeigt, wie Sie quantitative Messungen zur Arbeit und dem Reifegrad des PMO durchführen könnten. Die Beispiele lassen sich alle messen und die Entwicklung und der Erfolg somit nachweisen.

Bereiche für die messbaren Größen, aus denen sich PMO KPIs abbilden lassen, sind:

  • Vollständigkeit von Listen und Berichten etc. (Projekte und Berichte lückenlos verfügbar?)
  • Aktualität von Daten und Berichte etc. (Alle Projekte innerhalb des Zeitfensters aktualisiert?)
  • Ausbildungsstand der Mitarbeitenden (alle geplanten Trainings durchgeführt?)
  • Support durch das PMO (kein Ticket länger offen als vereinbart?)
  • Akzeptanz des PMO bei den Stakeholdern (Gutes Ergebnis der Umfrage?)
  • Festlegung und Dokumentation der Methodik (Dokumentation vollständig und verfügbar?)

Als Beispiel sei hier die Liste aktiver Projekte genannt: In Ihrem Unternehmen laufen 100 aktive Projekte, in der Projektliste sind aber nur 80 aufgeführt. Bei einigen sind nicht alle Werte für Ampeln, Kosten etc. gesetzt. Zudem ist bei mehr als der Hälfte der letzte Statusbericht älter als 4 Wochen.

Hier haben Sie einen messbaren Verbesserungsbedarf.

PMO KPIs - Messgrößen
Auswahl einfacher PMO-Messgrößen

Die meisten Themen können mit Abfragen aus dem aktuellen Datenbestand beurteilt werden.

 

2) Die Akzeptanz des PMO

Die Akzeptanz, wie die Arbeit des PMO tatsächlich gesehen wird, können Sie nur mit der wiederholten Befragung der Stakeholder ermitteln.

Hier könnten folgende Fragen gestellt werden:

  • Sind Sie mit dem Service des PMO generell zufrieden?
  • Nutzen Sie den angebotenen Services des PMO gerne?
  • Ist die Antwortzeit des PMO angemessen?
  • Bringt das PMO eine Zeitersparnis für Sie?
  • Bringt das PMO eine Arbeitserleichterung für Sie?
  • Sind Sie über die Prioritäten im Portfolio informiert?
  • Fühlen Sie sich bei Ressourcenkonflikten vom PMO unterstützt?
  • Sind die vorgegebenen PM-Methoden für Sie nützlich?
  • Ist die PM-Dokumentation ausreichend?
  • Sind die angebotenen PMO-Seminare und Coachings hilfreich? 

Download (PDF): 10 wichtige Erfolgsfaktoren für ein PMO, die Sie kennen sollten

Lesen Sie praktische Tipps und eine umfangreiche Beschreibung von 10 wichtigen Erfolgsfaktoren für ein leistungsfähiges und akzeptiertes PMO.
* Pflichtfeld | Datenschutzhinweise

3) Vom PMO beeinflusste Ergebnisse

Ist das Projektmanagement-Office in seiner Arbeit erfolgreich, so hat es auch einen Anteil am Unternehmenserfolg. Diesen Umstand können Sie allerdings nicht so einfach messen wie die oben dargestellten Themen.

Hier geht es um die Bewertung der Auswirkungen, die oft nur indirekt spürbar sind.

Beispielsweise wäre die Erhöhung des Projektdurchsatzes ein wünschenswertes Ziel. Hierbei ist es einfach für Sie, die Anzahl der erfolgreich durchgeführten Projekte in einem Portfolio z.B. pro Jahr zu messen.

Allerdings hat diese Zahl aufgrund der Unterschiede zwischen den Projekten (Komplexität, Laufzeit, Aufwand, Kosten, …) nur eine bedingt verwertbare Aussage. Beachten Sie dies unbedingt!

 

Quantitativer PMO-Nutzen

In der oben erwähnten PMO-Studie wurde zwischen den quantitativen und qualitativen Messungen des PMO-Nutzens unterschieden.

Für die quantitative Nutzenmessung stellten wir die Frage „Welche der folgenden projektbezogenen Daten ermitteln Sie zum Nachweis des quantitativen Nutzens Ihres PMO?“

PMO KPIs - quantitative Messung des PMO-Nutzens
Möglichkeiten zur quantitativen Messung des PMO-Nutzens und ob die Studienteilnehmer sie nutzen
(Quelle: TPG PMO-Studie, n=330)

Fragen, die Sie in diesem Zusammenhang stellen könnten, wären:

  • Was ist die Anzahl der Projekte mit Status grün / gelb / rot?
  • Wie sehr weichen die Projektkosten vom Projektbudget ab?
  • Wie groß sind die Abweichungen der Endtermine von den Terminen im entsprechenden Basisplan?
  • Bei wie vielen Projekten ist die Dokumentation korrekt?
  • Wie war der Projekterfolg aus Projektgewinn/Projektumsatz?
  • Wie hoch ist die Zahl der nicht abgerechneten Stunden bei Kundenprojekten?
  • Was wäre der Strategiebeitrag aus Projektabschlüssen?
  • Wie hoch war die Summe der Strafzahlungen bei Kundenaufträgen?

Quantitative Messungen des PMO-Nutzens sind bei Firmen weiter verbreitet, da die Nutzenmessung hier einfacher ist als beim qualitativen Nachweis.

 

Qualitativer PMO-Nutzen

Dennoch sind qualitative Messungen wertvoll. Als Teil der PMO-Studie wollten wir von den Teilnehmenden wissen, ob sie ihre Stakeholder regelmäßig zu diesem Zweck befragten.

PMO KPIs - qualitative Messung des PMO-Nutzens
Möglichkeiten zur qualitativen Messung des PMO-Nutzens
(Quelle: TPG PMO-Studie, n=330)

Für die Umfrage bei den Stakeholdern, schlugen wir Fragen zu verschiedenen Themen vor. Zum Beispiel:

  • Wie beurteilen Sie die Qualität der Informationen, die vom PMO zur Verfügung gestellt werden?
  • Bietet das PMO hilfreiche Unterstützung in Projekten?
  • Wie würden Sie Ihre generelle Zufriedenheit mit dem PMO einordnen?
  • Ist die Nutzung der Toolumgebung anwenderfreundlich?
  • Wie ist Ihr Eindruck von der Datenqualität in den Berichten?
  • Wie empfinden Sie die allgemeine Erreichbarkeit des PMO in Problemfällen?
  • Sind Sie mit dem Angebot des PMO bei Ausbildung und Personalentwicklung zufrieden?

Eine PMO-Studie der GPM von 2013 / 2014 befasst sich mit der Betrachtung des PMO-Erfolges. Sie gibt fünf Bereiche an, die Sie zur Bestimmung des Erfolgs Ihres PMO messen können:

  • Wie gut wird der definierte Projektmanagementprozess eingehalten?
  • Wie gut ist der Zielerreichungsgrad der Projekte im Projektportfolio?
  • Wie gut ist die Steuerbarkeit des Projektportfolios?
  • Wie ist die Machbarkeit des geplanten Projektportfolios?
  • Wie gut ist der Reifegrad der Projekte im geplanten Projektportfolio?

Lesetipp: Reifegrad im Projektmanagement erhöhen und Projekterfolg messen

Download (PDF): So führen Sie ein PMO schrittweise und erfolgreich ein

In diesem Dokument erfahren Sie, wie Sie schrittweise richtig Vorgehen bei einer erfolgreichen PMO-Einführung. Die vielen praktischen Tipps sorgen für Sicherheit bei Ihren Schritten.
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PMO-Erfolg wird heute primär über Wertbeitrag gemessen

Die Untersuchungen und Studien des amerikanischen Project Management Institute (PMI®) zeigen einen deutlichen Paradigmenwechsel beim Bewerten von Projekterfolg: Termin-, Kosten- und Scope-Einhaltung spielen nicht mehr die einzige Rolle, sondern zunehmend Werte wie:

  • Geschäftswert (Business Value)
  • Strategische Zielerreichung
  • Stakeholder-Nutzen
  • Beitrag zur Transformation

PMI definiert im „Project Success“-Paper von 2025 Projekterfolg inzwischen als:

„Successful projects deliver value that is worth the effort and expense.“

Das wirkt sich direkt auf die PMO-Erfolgsmessung aus.

Die PMI Studie zu High-Performing PMOs aus 2024 zeigt, dass erfolgreiche PMOs andere Kennzahlen messen, als die nicht so erfolgreichen. Dies sind insbesondere:

  • Strategische Ausrichtung des Portfolios
  • Nutzenrealisierung (Benefits Realization)
  • Stakeholder-Zufriedenheit
  • Projekt-Erfolgsraten
  • Anpassungsfähigkeit an Veränderungen
  • Beitrag zur Unternehmensstrategie

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Das sollten Sie bei Messungen von PMO KPIs beachten

Erfassen Sie zuerst den Anfangszustand als Basis für Ihre Messungen.

Mit regelmäßigen Messungen können Sie darauf aufbauend die Veränderungen dokumentieren und die Entwicklungen entsprechen darstellen. Das ist außerdem eine wichtige Basis zur Ableitung eines Reifegrades.

Umfragen und Messungen können Sie entweder durch das PMO selbst durchführen lassen oder über externe PMO-Beratung. Mit externer Unterstützung steigern Sie die Akzeptanz der Umfrageergebnisse innerhalb des Unternehmens, weil dadurch keine Eigenbewertung erfolgt.

Unser Tipp: Die wesentliche Voraussetzung für das Messen von Verbesserungen ist die Erfassung des Anfangszustandes ist. Halten Sie diesen unbedingt fest, um später vergleichen zu können.

So führen Sie Kennzahlen im Projektmanagement ein

Um den Erfolg in Ihrem PMO bzw. Projektmanagement mit KPIs messen zu können, gehen Sie vor wie folgt:

Wählen sie aus der Liste oben die Kennzahlen aus, die Sie für Ihren Bedarf als relevant ansehen.

Anschließend sollten Sie diese Auswahl mit Ihren Stakeholdern abstimmen. Hierzu ist auch festzulegen, wie häufig Sie über die aktuellen Werte dieser Kennzahlen berichten.

Im Laufe der Zeit wird sich entsprechend dem Reifegrad und Ihren Zielen das Aufgabenfeld des PMO auch ändern. Stellen Sie sich also darauf ein, dass die Festlegung des Bewertungsverfahrens keine einmalige Angelegenheit ist.

Oftmals lässt sich durch Festlegen der zu bewertenden Themen im Umkehrschluss auch das Aufgabengebiet besser definieren.

Stellen Sie allen Mitarbeitenden die Ergebnisse der Bewertung bzw. Umfragen – am besten im PMO-Portal – zur Verfügung. Machen Sie kein Geheimnis daraus.

Steuern Sie gegen, falls sich eine Entwicklung in die falsche Richtung abzeichnet.

Dokumentieren Sie die geplanten bzw. erfolgten Maßnahmen, sodass das PMO offensichtlich lebendig gestaltet wird.

Ihr Projektumfeld ist sicherlich dynamisch, das PMO darf hier nicht hinterherhinken. Sorgen Sie für die Bekanntheit des Nutzens, indem Sie darüber regelmäßig aktiv berichten.

Unser Tipp: Feiern Sie Projekterfolge und holen Sie sich positive Aussagen von Projektleiterinnen und Projektleitern sowie anderen Stakeholdern, wie Sie vom PMO profitiert haben.

Zusammenfassung – Kennzahlen Projektmanagement & PMO KPIs

In diesem Artikel haben Sie erfahren, dass sich der PMO-Nutzen mit Kennzahlen nicht durch eine einzige Methode allein bestimmen lässt. Vielmehr sind hierfür die individuellen PMO-Aufgaben in Ihrem Unternehmen mit zu berücksichtigen.

Dafür haben wir Anregungen aufgelistet, wie Sie den Mehrwert Ihres PMO individuell messen können und was Sie dabei beachten sollten. Messen lassen sich dabei:

  • Arbeit
  • Akzeptanz
  • Ergebnisse, die das PMO beeinflusst
  • Wertbeitrag zum Unternehmen

Daraus sollten Sie dann Bewertungsverfahren passend zu Ihrer Umgebung zusammenzustellen.

 

Haben Sie noch Fragen zum Thema KPIs im Projektmanagement? Dann freuen wir uns auf Ihre Kontaktaufnahme über das Kontaktformular oder auf anderem Wege. Wir antworten so schnell wie möglich – garantiert.  

Unsere Tipps zum Schluss: Abonnieren Sie unseren Projektmanagement Newsletter mit mehr praxisstarken Artikeln, Webinaren, Podcasts, eBooks, Checklisten, Tools etc. für einen höheren Reifegrad Ihres Projektmanagements!

Sie wollen das Gelernte vertiefen, weitere wichtige Tipps erfahren und Ihre Fragen stellen? Dann sind Sie genau richtig beim TPG PMO-Seminar.

FAQs

Welche Kennzahlen eignen sich für ein PMO? Sinnvolle PMO KPIs messen unter anderem Datenqualität, Aktualität, Support und Stakeholder-Zufriedenheit. Auch Projekterfolg und strategischer Wertbeitrag spielen eine wichtige Rolle.
Wie lässt sich der Nutzen eines PMO messen? Messen Sie die Arbeit des PMO, seine Akzeptanz und die beeinflussten Projektergebnisse. Kombinieren Sie quantitative Kennzahlen mit qualitativen Bewertungen für ein aussagekräftiges Gesamtbild.
Warum sollte man den Ausgangszustand vor der KPI-Einführung erfassen? Nur mit einem dokumentierten Ausgangswert können Sie spätere Verbesserungen zuverlässig erkennen. Regelmäßige Messungen zeigen Ihnen zudem die Entwicklung des Projektmanagement-Reifegrads.
Wie misst man die Akzeptanz eines PMO? Befragen Sie Ihre Stakeholder regelmäßig zu Service, Unterstützung und Qualität der bereitgestellten Informationen. So erkennen Sie früh, wo Ihr PMO überzeugen kann und wo Verbesserungsbedarf besteht.
Wie führen Sie Kennzahlen im Projektmanagement erfolgreich ein? Wählen Sie relevante KPIs aus und stimmen Sie diese mit Ihren Stakeholdern ab. Prüfen Sie die Kennzahlen regelmäßig und passen Sie das Bewertungsverfahren an neue Ziele Ihres PMO an.
Wie oft sollten PMO KPIs gemessen werden? Legen Sie den Messrhythmus passend zur Kennzahl und zu Ihren Steuerungszyklen fest. Stimmen Sie außerdem mit Ihren Stakeholdern ab, wie häufig Sie über die Ergebnisse berichten.
Warum ist die Datenqualität für PMO KPIs wichtig? Unvollständige oder veraltete Projektdaten verfälschen Ihre Kennzahlen und damit Ihre Entscheidungen. Prüfen Sie deshalb regelmäßig Vollständigkeit und Aktualität Ihrer Daten.

 


Nach mehrjähriger Erfahrung als Entwicklungsingenieur im Automotive- und Energiesektor arbeitete Johann Strasser für zehn Jahre als selbständiger Trainer und Berater im Bereich Projektmanagement. In dieser Zeit war er zudem als Projektleiter für Softwareprojekte in der Bauwirtschaft tätig und unterstützte Großbauten im Rahmen von Termin- und Kostenmanagement. Seit 2001 fließt seine Expertise bei TPG in die Produktentwicklung und in die Beratung internationaler Kunden ein. Besonderen Fokus legt er auf die Themen PMO, Projektportfolio, hybrides Projektmanagement und Ressourcenplanung. Sein Wissen gibt er seit vielen Jahren in Form von Vorträgen, Seminaren, Artikeln und Webinaren weiter.

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